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Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
Begriff
 | Beschreibung
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| Antioxidantien | Verhindern Reaktionen mit Sauerstoff (Oxidationen). Besonders wichtig bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren – und damit auch Omega-3-Fettsäuren – da diese schnell mit Sauerstoff reagieren und dann ranzig werden. Ein wichtiges Antioxidans ist Vitamin E. Pflanzen panzern ihre Zellen mit Antioxidanitien, das sind die bunten Farbstoffe, um die freien Radikale zu neutralisieren. Die Tierwelt und der Mensch ist abhängig von diesen Pflanzenstoffen, um sich vor den freien Radikalen zu schützen | | Cholesterin | Cholesterin gehört zu den Nahrungsfetten. Es wird sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch im Körper gebildet (v.a. in der Leber und Darmschleimhaut) . Beim Menschen wird Cholesterin zum Großteil (90 %) im Körper selbst hergestellt (synthetisiert) und nur zu einem kleinen Teil mit der Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, es ist aber auch die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin D bilden. Organe mit hohem Cholesterinbedarf sind das Gehirn sowie die Nebennieren, Eierstöcke und Hoden. Etwa ein Viertel des gesamten Cholesterins ist im Gehirn enthalten. Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transport-Cholesterin heißt HDL und LDL. Das Verhältnis von HDL und LDL muss stimmen, da ein Übermaß vom LDL ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen darstellt. | | Cellulite | Orangenhaut (auch Zellulite) betrifft rund 80 Prozent aller Frauen. Sie tritt hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes auf. In fortgeschrittenem Alter bekommt sie 80 bis 90 Prozent aller Frauen in unterschiedlichem Ausmaß, bei Übergewicht auch schon in jüngerem Alter. Die Lederhaut der Frauen ist elastischer und viel weniger derb als jene der Männer. Daher sind auch fast ausschließlich Frauen von Cellulite betroffen. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich wachsende Fettzellen zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen, die der Oberfläche einer Orange ähnelt. Sehr gut eignen sich Bürstenmassagen, Wechselduschen, regelmäßige körperliche Bewegung und viel Trinken von Wasser, um die Struktur zu verbessern. Auch eine erhöhte Zufuhr von Vitamin C kann für eine Verbesserung des Hautbildes beitragen.
| | Diät | Der Begriff Diät kommt von diaita (griech.) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise. Diäten werden hauptsächlich aus zwei Gründen angewendet:
1. Als Reduktionsdiät oder als Diät zur Gewichtszunahme,
2. als Diät zur Krankheitsbehandlung.
Jede Diätform, sei es zum Abnehmen oder sei es zur unterstützenden Krankheitsbehandlung, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des Anteils bestimmter Nahrungsbestandteile (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente) gegenüber den anderen und/oder einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge („Kalorien“) sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr.
Reduktionsdiäten sollten nur kurzzeitig sein und bei Extremformen nur unter ärztlicher Aufsicht, erfolgen. Eine Reduktionsdiät kann nur dann dauerhaften Erfolg haben, wenn ihr eine dauerhafte Umstellung der Ernährung folgt, in nicht mehr Energie in Form von Nahrung zugeführt wird, als der Körper braucht. Eine Lebensumstellung hin zu ausgewogener Ernährung und vermehrter körperlicher Aktivität gilt als empfehlenswert. Beim Rückfall in alte Ess- und Lebensgewohnheiten kommt es meist zu einem Wiederanstieg des Körpergewichts, dem sog. Jo-Jo-Effekt.
Es gibt mittlerweile duzende von Diäten oder Ernährungsformen, die angeboten werden, weil immer mehr Menschen schlanker aussehen wollen oder abnehmen müssen. Leider sind Diäten selten auf Dauerhaftigkeit ausgelegt und oft gesundheitlich nicht ganz unbedenklich.
Sinnvoller wäre eine gezielte Ernährungsumstellung mit kompetenter Betreuung, die individuell auf die Person ausgerichtet ist, um eine dauerhafte Lösung zu schaffen.
| | Enzyme | Die größte Eiweißgruppe sind die Enzyme, ohne diese im Organismus praktisch nichts funktionieren würde. Sie sind sowohl Reaktionsbeschleuniger als auch Reaktionsermöglicher und erfüllen im Körper die verschiedensten Spezialaufgaben. 50 % aller Enzyme brauchen Co-Enzyme, um aktiv zu werden. Ein Co-Enzym ist entweder ein Vitamin, Mineralstoff oder Spurenelement. Damit ist auch verständlich, warum der Körper so empfindlich auf Vitamin- oder Mineralstoffmängel reagiert. | | Fette | Fette kommen sowohl in tierischer als auch in pflanzlicher Form vor. Fette sind wichtige Energielieferanten, Bausteine der Zellmembranen, Bestandteile des Nervengewebes, wichtig für die Wärmeisolation des Körpers und werden für die fettlöslichen Vitamine, Hormone und die Gallensäure benötigt. Es gibt gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die letzteren sind essentiell, das bedeutet, dass der menschliche Organismus nur beschränkt fähig ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst herzustellen. Sie müssen also über die Nahrung zugeführt werden. Die größte gesundheitliche Bedeutung haben die Ölsäure z. B. in Olivenöl und die Omega 3-Fettsäuren, die am besten aus Tiefseefischen wie Lachs, Thunfisch, Hering, Makrele und Heilbutt sind, und pflanzlich in Lein-, Raps- und Walnussöl vorkommen. Dennoch ist auch hier ein zuviel eher schädlich als nützlich. | | Freie Radikale | Freie Radikale sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt und die nun mit Macht anderen Mole-külen ein Elektron entreißen wollen und damit Zellen schädigen. Innerhalb von Sekunden verlieren hunderttausend Zellen ihre Elektronen. Täglich werden Zellen mehrfach von freien Radikalen angegriffen. Es sind solche Mengen von Radikalen, dass die Vitamine zum Schutz nicht ausreichen würden und der Körper zusätzlich antioxidative Enzyme produziert, die noch effektiver im Körper aufräumen. Diese Enzyme wie auch die antioxidativen Vitamine haben ein freies Elektron, das sie an die freien Radikalen abgeben können, um diese so zu entschärfen. Damit diese Enzyme gebildet werden können, benötigt der Körper Rohstoffe, die ihm durch Spurenelemente wie Selen, Zink, Mangan, Kupfer und Eisen gegeben werden. Pflanzen panzern ihre Zellen mit Antioxidanitien, das sind die bunten Farbstoffe, um die freien Radikale zu neutralisieren. | | Mikronährstoffe | Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und auch Pflanzenbegleitstoffe, die unser Organismus über die Nahrung aufnehmen muss und die sehr unterschied-liche wichtige Aufgaben im Organismus des Menschen zu erfüllen haben. Nur wenige dieser Stoffe können vom Körper gespeichert oder gar hergestellt werden. Somit ist eine regel-mäßig Zufuhr notwendig, um eine optimale Funktion des Körpers zu gewährleisten. Fehlt ein Vitalstoff am Anfang eines Produktionsprozesses im Organismus, kann der weitere Ablauf nicht fortschreiten oder es müssen Umwege gemacht werden. Das verlangsamt den Stoff-wechsel und lässt die Leistungsfähigkeit sinken. Alle Vitalstoffe arbeiten wie ein Netzwerk zusammen. | | Nährstoffe | Nährstoffe sind Bestandteile der Nahrung, die entweder Energie liefern (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) oder für die Stoffwechselvorgänge im Körper wichtig sind (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). | | Nahrungsergänzungen | Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind Lebensmittel, die die Ernährung ergänzen sollen, Konzentrate von Wirkstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe u. ä.) sind, die ernährungsspezifische und physiologische Wirkungen darstellen, in dosierter Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, Brausetabletten, Flüssigampullen, konzentrierten Säften, Pulvern oder ähnlichen Darreichungsformen zur Aufnahme in kleinen Mengen angeboten werden. Die Nutzung von NEM soll nicht als Ersatz für gesunde Nahrung verwendet werden, sondern empfiehlt sich bei besonderen Risikogruppen oder bei speziellem Bedarf für die Sicherstellung aller wichtigen Vitalstoffe im Körper. NEM können helfen, die Gesundheit und den Stoffwechsel zu verbessern. Voraussetzung ist, dass die richtigen Produkte (es gibt hier große Qualitätsunterschiede) mit den richtigen Dosierungen verwendet werden. Auch wenn diese heutzutage für jeden ohne weiteres zu beziehen sind, sollten sie mit Bedacht verwendet werden, da jeder Körper unterschiedlich reagiert. Holen Sie sich Rat bei einem auf diesem Gebiet spezialisierten Experten oder Arzt. | | Spurenelemente | Als Spurenelemente bezeichnet man Mineralstoffe, die im Gegensatz zu den Mengenelementen von weniger als 50 mg pro Kilogramm vorkommen. Diese chemischen Stoffe müssen dem Körper täglich zugeführt werden, damit dieser seine lebenswichtigen Stoffwechsel-Funktionen fortführen kann. Ein Fehlen von essentiellen (lebensnotwendigen) Spurenelementen kann zu schweren physiologische Schäden führen. Bekannte Mangelerscheinungen sind Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei Jodmangel. Eine stark überhöhte Aufnahme kann eine Vergiftung bewirken. Folgende Mineralstoffe gehören zu den Spurenelementen: Chrom, Eisen, Fluor, Iod, Cobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink.
Diese Spurenelemente sind entweder wichtige Bestandteile von Enzymen, Vitaminen und Hormonen oder wirken im Sinne von Coenzymen katalysierend oder aktivierend bei bestimmten Stoffwechselreaktionen. | | Vitalstoffe | Vitalstoffe sind Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Eiweiße und Fettsäuren und erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache in einem Vitalstoffmangel liegen. | | Vitamin C | Vitamin C ist essentiell für das Immunsystem, da es an den meisten Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Vitamin C gilt als die Wunderwaffe und ist der Feind aller Krankheiten. Es ist wichtig zur Bildung von Bindegewebe und Kollagen, für die Fettverbrennung, ist beteiligt am Aufbau wichtiger Hormone und Neurotransmitter, ist wichtig für die Abwehr von Krankheiten, für die Zellatmung, für die Eisenverwertung, für eine stabile Psyche und gesunde Nerven, Zähne und Zahnfleisch und gilt als Schutz vor dem vorzeitigen Altern. Viel Vitamin C ist enthalten in Paprika, Obst, Zitrusfrüchte, Gemüse, Kartoffeln, Sojabohnen. | | Vitamine | Ohne Vitamine sind viele Nährstoffe nutzlos für den Körper, da sie erst mit Hilfe von Vitaminen erschließbar gemacht werden können. Zu den Vitaminen, die wasserlöslich sind, zählen Vitamin C und die B-Vitamine. Vitamin C ist an circa 15.000 Stoffwechselprozessen beteiligt. Von der Stärkung des Immunsystems, über die Hormonproduktion bis hin zur Fettverbrennung ist dazu Vitamin C unabdingbar.Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A, D, E und K. Sie brauchen Fett, um vom Körper verwertet zu werden. Dadurch können sie sich im Fettgewebe anreichern und sollten daher nur unter medizinischer Absprache separat in höheren Dosierungen zugeführt werden. | Es wurde(n) 14 Begriff(e) zu Vitamin gefunden! |
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