Begriff
 | Beschreibung
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| Ballaststoffe | Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie können im Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher überwiegend nicht verwertet werden. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten vor. Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Im Darm sorgen Ballaststoffe durch weitere Wasserbindung für eine Zunahme der Stuhlmenge, die auf die Darmwände Druck ausübt und dadurch die Verdauungstätigkeit anregt. |
| Depressionen | Depression ist eine Erkrankung, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergeht. Das können beispielsweise Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Verdauungsstörungen sein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer an einer Depression. Saisonal abhängige Depression: Diese Form der Depression dauert also höchstens fünf bis sechs Monate an. Das typische Anzeichen ist die Energielosigkeit, weniger die depressive Verstimmung. Ein sehr gutes Mittel, um z.B. eine Winterdepression zu verbessern, ist Bewegung in der Natur bei Helligkeit. Auch die Ernährung bietet gute Möglichkeiten, Verbesserungen zu erzielen. |
| Glukose | Traubenzucker ist ein natürlicher Zucker, der in vielen süßen Früchten vorkommt. Weitere Namen sind Dextrose oder Glukose. Der im Handel befindliche Traubenzucker wird normalerweise aus Kartoffelstärke oder Maisstärke hergestellt. Er ist chemisch genau so aufgebaut, wie die Glukose im Blut. Deshalb wird er bei der Verdauung sofort in den Blutkreislauf aufgenommen. Traubenzucker ist ein Monasaccharid und gehört deshalb zu den eher ungesunden Energiespendern. |
| Kalorien | Kalorie ist eine alte Maßeinheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge, mit mehreren leicht unterschiedlichen Definitionen. Es ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 Gramm Wasser von 4 °C auf 5 °C zu erwärmen. Wieviel die unterschiedlichen Nährstoffe benötigen, um eine bestimmte Wärme zu erzeugen (physikalischer Brennwert), wird in Kalorien gemessen. Die Angaben auf den Lebensmitteln stellen jenen Energiewert dar, der durch den menschlichen Stoffwechsel (Verdauung) im Mittel gewonnen wird. So haben Kohlenhydrate und Eiweiße pro Gramm 4,1 kcal und 1 g Fett dagegen 9,6 kcal. Die Angaben auf den Lebensmitteln sind immer ein Gemisch aus allen dreien. Leider wird immer noch zu sehr auf diese Gesamtwerte geachtet und meist das Fettarme vorgezogen. Wer sich nur auf die Kalorien konzentriert, achtet nicht auf die Balance aller Nährstoffe und tendiert schnell zu erhöhten Mengen von Kohlenhydraten. Der menschliche Körper benötigt immer eine ausgewogene Zusammenstellung sowohl von Eiweiß als auch von Fetten und Kohlenhydraten. |
| Verdauung | Als Verdauung bezeichnet man den Aufschluss der Nahrung im Verdauungstrakt mit Hilfe von Verdauungsenzymen. Dabei entstehen durch chemische Spaltung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen Verbindungen, die zum Teil in Energie umgewandelt bzw. ansonsten bei der Produktion von neuer Körpersubstanz eingesetzt werden, indem der lebende Organismus sie nach einem chemischen Umbau in die verschiedensten Zellstrukturen einbaut. Beim Menschen findet die Verdauung im Mund, Magen, Zwölffingerdarm, im Dünndarm und im Dickdarm statt. Jeder Bereich hat unterschiedliche Funktionen und Aufgaben zu erfüllen. Eine gute Verdauung ist extrem wichtig für einen gut funktionierenden Organismus und eine gute Verwertung der zugeführten Nährstoffe. Daher ist es sehr wichtig, dass darauf geachtet wird, welche Nahrung wir zu uns führen und dass genug von allen wichtigen Vitalstoffen mitenthalten sind. |
| Vegetative Dystonie | Es geht bei vegetativer Dystonie um seelische Störungen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern, ohne dass sich ein organischer Befund finden lässt. Der menschliche Körper ist eng verbunden mit Psyche und Seele. Somit kann jede seelische Erschütterung Spuren und Folgen im Körperlichen hinterlassen und umgekehrt. Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die "funktionelle Beschwerden" der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund. Das sog. unwillkürliche Nervensystem regelt beispielsweise den Blutdruck, Puls, die Atemfrequenz und Verdauung. Folgende Symptome können Ausdruck einer Vegetativen Dystonie sein: Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, klimakterische Beschwerden, Kurzatmigkeit, flache Atmung, Kopfschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur, Herzbeschwerden, kalte Hände, Krämpfe im Magen, Magendrücken, Verstopfung, Leber-Galle-Beschwerden (starke Blähungen), Verlust der sexuellen Lust. Folgende Begriffe wie „Funktionelle Beschwerden“, „Befindlichkeitsstörungen“, „Stress-Syndrom“, „psycho-physischer Erschöpfungszustand“ oder „psychosomatische Beschwerden“ fallen auch in diesen Bereich. |
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