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Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
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Begriff
Beschreibung
Grüner TeeDie Teeblätter enthalten hochwirksame Polypenole, die dazu beitragen können, die Leber zu entgiften, den Cholesterinspiegel zu senken, Entzündungen zu hemmen, oxidativen Stress zu verringern, den Stoffwechsel anzuregen (fördert z.B. die Gewichtsabnahme) und Herzerkrankungen sowie Krebs vorzubeugen. Damit grüner Tee schmeckt, sollte man darauf achten, dass das gekochte Wasser ca. 10 Minuten abkühlt bevor es über den Tee gegossen wird. Dann nur 2-3 Minuten ziehen lassen. Grüner Tee kann gut mehrfach verwendet werden und wird dadurch sanfter im Geschmack. Wer grünen Tee dennoch nicht gern trinkt, kann sich auch Grüntee-Extrakt mit dem Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) in der Apotheke oder Reformhäusern besorgen.
Reizdarm-SyndromReizdarm kann sowohl mit Verstopfung als auch mit Durchfällen einhergehen. Ebenso kann Schleimabgang vorkommen. Der Stuhl ist oft unregelmäßig und es kommen auch oft Blähungen vor sowie sogar krampfartige Beschwerden. Es gibt keine spezifischen Symptome hierfür. Eine gezielte Stuhluntersuchung gibt gute Informationen zur Bestimmung der Darmflora. Oft wird dabei festgestellt, dass die Darmflora degenerativ verändert ist. Hauptursachen für den Reizdarm sind Stress in Verbindung mit einer ungünstigen Ernährungsweise. Hier sollte zuerst angesetzt werden, um eine Besserung zu erzeugen.
ResilienzUnter Resilienz (Widerstandsfähigkeit) wird die Fähigkeit verstanden, auf die Anforderungen wechselnder Situationen flexibel zu reagieren und auch stressreiche, frustrierende oder schwierige Lebenssituationen zu meistern. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen können. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten, wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten. Meist sind es Menschen, die Krisen oder Schicksalsschläge gemeistert haben und daraus gestärkt herausgegangen sind. Sie gelten als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen. Schlussfolgernd daraus kann man annehmen, dass Menschen Krisen benötigen, um persönlich wachsen zu können und somit widerstandfähiger und belastbarer zu werden. Die Chinesen weisen sogar in ihrer Sprache darauf hin: sie haben ein Zeichen für Krise und Chance.
StressStress bezeichnet durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Der Urmensch hat auf Stress mit Flucht oder Angriff reagiert. Der heutige Mensch kann sich diesen inneren Bedürfnissen nicht einfach hingeben. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und auf Aktivität eingestellt, aber die entsprechende Gegenreaktion des Körpers bleibt aus. Stress bedeutet Anspannung, die immer auch wieder eine Entspannung benötigt. Fehlt diese Balance dauerhaft, also kommt es zu Dauerstress, führt das langfristig zu körperlichen und psychischen Störungen. Daher ist es sehr wichtig, eine Stressbalance zu finden. Stress gehört zum Leben und ist wichtig, um leistungsfähig zu sein. Er kann uns richtig angewendet zu Höchstleistungen bringen. Ein guter Trainer oder Coach nutzt diese Grundlagen, um Sportlern oder Business-Leuten zu helfen, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ohne dabei die Gesundheit zu gefährden.
Vegetative DystonieEs geht bei vegetativer Dystonie um seelische Störungen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern, ohne dass sich ein organischer Befund finden lässt. Der menschliche Körper ist eng verbunden mit Psyche und Seele. Somit kann jede seelische Erschütterung Spuren und Folgen im Körperlichen hinterlassen und umgekehrt. Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die "funktionelle Beschwerden" der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund. Das sog. unwillkürliche Nervensystem regelt beispielsweise den Blutdruck, Puls, die Atemfrequenz und Verdauung. Folgende Symptome können Ausdruck einer Vegetativen Dystonie sein: Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, klimakterische Beschwerden, Kurzatmigkeit, flache Atmung, Kopfschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur, Herzbeschwerden, kalte Hände, Krämpfe im Magen, Magendrücken, Verstopfung, Leber-Galle-Beschwerden (starke Blähungen), Verlust der sexuellen Lust. Folgende Begriffe wie „Funktionelle Beschwerden“, „Befindlichkeitsstörungen“, „Stress-Syndrom“, „psycho-physischer Erschöpfungszustand“ oder „psychosomatische Beschwerden“ fallen auch in diesen Bereich.
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