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Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
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Begriff
Beschreibung
BIA-FettmessungDie Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine Analyse zur Bestimmung des Körperfettanteils mittels elektrischer Wechselstromimpulse. Da der Körperfettanteil sich nicht unbedingt am Erscheinungsbild einer Person erkennen läßt, empfiehlt es sich, seinen Fettanteil regelmäßig messen zu lassen. Denn mit steigendem Alter wird Muskelmasse durch Fettgewebe ersetzt.
Männer haben im Verhältnis zu Frauen eine geringere Fettmasse. So ist bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren ein Fettanteil von bis zu 33 % im Normalbereich, während bei Männern der Anteil nur bei max. 22 % liegen sollte. Dabei sollte allerdings der Anteil nicht zu niedrig sein. In diesem Alter ist ein unterster Grenzwert bei Frauen 24 % und bei Männern 13 %.
Damit der Körper gesund und vital bleibt, benötigt er ein gesundes Verhältnis von Körperfett- zu Muskelgewebe.
Falls der Fettanteil ausserhalb des Normalwertes liegt, empfiehlt es sich, einen Ernährungsexperten aufzusuchen, um eine entsprechende Veränderung der Ernährung bzw. der Lebensweise vorzunehmen.
BIA-Messungen können je Gerät etwas ungenau sein, da der genaue Fettanteil Schwankungen in der Darstellung unterliegen kann je nach Tageszeit, Lebenssituation bzw. was vorher gegessen, getrunken oder getan wurde. Die Messung sollte daher nicht direkt nach einer Mahlzeit, nach Trinken von einer größeren Menge Wasser, nach Sport, einem Bad, Saunagang oder Alkoholgenuss durchgeführt werden.
BlutfetteBlutfette gehören wie auch alle anderen Fette und fettähnlichen Substanzen zu der Gruppe der Lipide. Sämtliche Lipide lösen sich in Wasser kaum auf - sie bilden einen Ölfilm. Fett ist der wichtigste Speicherstoff des Organismus. Diese Nährstoffe können außerdem, bei einem Überangebot, vom Körper auch in Fette umgewandelt und gespeichert werden. Hauptanteil der Nahrungsfette sind die Triglyceride, die auch Neutralfette genannt werden. Über die Nahrung gelangen Fette, nach verschiedenen Umbau- und Spaltungsprozessen, in das Blut. Jetzt werden sie als Blutfette bezeichnet. Da Fette sehr schlecht wasserlöslich sind, sie aber trotzdem im Blut transportiert werden, geschieht dies mit Hilfe von Lipoproteinen. Die Analyse des Blutfettgehalts ist sinnvoll und notwendig, weil ein erhöhter Blutfettgehalt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stark erhöht. Wichtig ist auch das Verhältnis von HDL und LDL. Es gibt Auskunft über die Ausgewogenheit der Blutfette.
BewegungDer Mensch ist für regelmäßige Bewegung geschaffen und benötigt sie, um leistungsfähig zu bleiben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass noch im Jahre 1910 die Menschen täglich ca. 20 km zurücklegten. Im Jahre 2005 waren es nur noch 0,8 km. Wenn wir nicht durch gezielte körperliche Aktivitäten dagegenhalten, nehmen wir immer mehr an Muskelmasse ab und reduzieren somit unsere Leistungfähigkeit. Auch die Gefahr des Übergewichts nimmt schon ab 30 Jahren erheblich zu, wenn wir zu wenig Bewegung haben. Sehen Sie weitere Infos hierzu unter Sport.
CholesterinCholesterin gehört zu den Nahrungsfetten. Es wird sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch im Körper gebildet (v.a. in der Leber und Darmschleimhaut) . Beim Menschen wird Cholesterin zum Großteil (90 %) im Körper selbst hergestellt (synthetisiert) und nur zu einem kleinen Teil mit der Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, es ist aber auch die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin D bilden. Organe mit hohem Cholesterinbedarf sind das Gehirn sowie die Nebennieren, Eierstöcke und Hoden. Etwa ein Viertel des gesamten Cholesterins ist im Gehirn enthalten. Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transport-Cholesterin heißt HDL und LDL. Das Verhältnis von HDL und LDL muss stimmen, da ein Übermaß vom LDL ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen darstellt.
StoffwechselDer Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung ...) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für einen gut funktionierenden Stoffwechsel sind die verschiedensten Nähr- und Vitalstoffe die für die chemischen Reaktionen sorgen. Sobald Stoffe fehlen und der Organismus nicht optimal versorgt ist, können hieraus langfristig ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen, d.h. Gewichtsprobleme oder Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme, rheumatische Erkrankungen u.ä. entwickeln.
SportSport ist die beste Altersprofilaxe. Wer regelmäßig Sport betreibt und sich viel bewegt, kann damit sehr gut Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Demenz und Alzheimer vorbeugen. Sport ist extrem wichtig für gute Gehirnfunktionen. Sport sorgt für einen gut funktionierenden Stoffwechsel, gute Muskulatur und gute Fettverbrennung. Muskelarbeit und körperliche Aktivität geben positive Signale ans Gehirn. Untersuchungen haben festgestellt, dass Sport eine unersetzliche Altersprofilaxe und eine Glücksrezeptur für Körper, Geist und Seele ist. Ohne körperliche Aktivität ist keine wirkliche Gesundheit möglich. Ebenso ist es wichtig, die auf die passende Ernährung zu achten. Wer viel Sport macht, benötigt auch mehr Wasser. Es ist allerdings nicht wichtig, dass man regelmäßig intensiv Sport betreibt. Denn auch hier ist das richtige Mass wichtig.
StressStress bezeichnet durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Der Urmensch hat auf Stress mit Flucht oder Angriff reagiert. Der heutige Mensch kann sich diesen inneren Bedürfnissen nicht einfach hingeben. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und auf Aktivität eingestellt, aber die entsprechende Gegenreaktion des Körpers bleibt aus. Stress bedeutet Anspannung, die immer auch wieder eine Entspannung benötigt. Fehlt diese Balance dauerhaft, also kommt es zu Dauerstress, führt das langfristig zu körperlichen und psychischen Störungen. Daher ist es sehr wichtig, eine Stressbalance zu finden. Stress gehört zum Leben und ist wichtig, um leistungsfähig zu sein. Er kann uns richtig angewendet zu Höchstleistungen bringen. Ein guter Trainer oder Coach nutzt diese Grundlagen, um Sportlern oder Business-Leuten zu helfen, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ohne dabei die Gesundheit zu gefährden.
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