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Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
Begriff
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| Spurenelemente | Als Spurenelemente bezeichnet man Mineralstoffe, die im Gegensatz zu den Mengenelementen von weniger als 50 mg pro Kilogramm vorkommen. Diese chemischen Stoffe müssen dem Körper täglich zugeführt werden, damit dieser seine lebenswichtigen Stoffwechsel-Funktionen fortführen kann. Ein Fehlen von essentiellen (lebensnotwendigen) Spurenelementen kann zu schweren physiologische Schäden führen. Bekannte Mangelerscheinungen sind Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei Jodmangel. Eine stark überhöhte Aufnahme kann eine Vergiftung bewirken. Folgende Mineralstoffe gehören zu den Spurenelementen: Chrom, Eisen, Fluor, Iod, Cobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink.
Diese Spurenelemente sind entweder wichtige Bestandteile von Enzymen, Vitaminen und Hormonen oder wirken im Sinne von Coenzymen katalysierend oder aktivierend bei bestimmten Stoffwechselreaktionen. | | Stoffwechsel | Der Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung ...) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für einen gut funktionierenden Stoffwechsel sind die verschiedensten Nähr- und Vitalstoffe die für die chemischen Reaktionen sorgen. Sobald Stoffe fehlen und der Organismus nicht optimal versorgt ist, können hieraus langfristig ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen, d.h. Gewichtsprobleme oder Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme, rheumatische Erkrankungen u.ä. entwickeln. | | Süßstoffe | Süßstoffe sind meist synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker, die eine wesentlich stärkere Süßkraft haben. Sie haben sehr wenige oder keine Kalorien. Die Verwendung von Süßstoffen stehen im Verdacht, zu einer verstärkten Kalorienaufnahme zu führen und dadurch Übergewicht zu fördern. Begründet wurde dies zum einen mit der Hypothese der Appetitsteigerung, zum anderen mit der Theorie des kompensatorischen Essverhaltens, wonach der Körper eingesparte Kalorien bei einer Mahlzeit durch verstärkte Kalorienaufnahme bei späteren Mahlzeiten ausgleiche bzw. überkompensiere. Generell empfiehlt es sich, auch Süßstoffe nur in Massen zu sich zu nehmen. Zu den gebräuchlichsten synthetischen Süßstoffen gehören Saccharin, Cyclamat und Aspartam. Natürliche Süßstoffe sind z.B. Thaumatin und Neohesperidin. | | Sport | Sport ist die beste Altersprofilaxe. Wer regelmäßig Sport betreibt und sich viel bewegt, kann damit sehr gut Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Demenz und Alzheimer vorbeugen. Sport ist extrem wichtig für gute Gehirnfunktionen. Sport sorgt für einen gut funktionierenden Stoffwechsel, gute Muskulatur und gute Fettverbrennung. Muskelarbeit und körperliche Aktivität geben positive Signale ans Gehirn. Untersuchungen haben festgestellt, dass Sport eine unersetzliche Altersprofilaxe und eine Glücksrezeptur für Körper, Geist und Seele ist. Ohne körperliche Aktivität ist keine wirkliche Gesundheit möglich. Ebenso ist es wichtig, die auf die passende Ernährung zu achten. Wer viel Sport macht, benötigt auch mehr Wasser. Es ist allerdings nicht wichtig, dass man regelmäßig intensiv Sport betreibt. Denn auch hier ist das richtige Mass wichtig. | | Stress | Stress bezeichnet durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Der Urmensch hat auf Stress mit Flucht oder Angriff reagiert. Der heutige Mensch kann sich diesen inneren Bedürfnissen nicht einfach hingeben. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und auf Aktivität eingestellt, aber die entsprechende Gegenreaktion des Körpers bleibt aus. Stress bedeutet Anspannung, die immer auch wieder eine Entspannung benötigt. Fehlt diese Balance dauerhaft, also kommt es zu Dauerstress, führt das langfristig zu körperlichen und psychischen Störungen. Daher ist es sehr wichtig, eine Stressbalance zu finden. Stress gehört zum Leben und ist wichtig, um leistungsfähig zu sein. Er kann uns richtig angewendet zu Höchstleistungen bringen. Ein guter Trainer oder Coach nutzt diese Grundlagen, um Sportlern oder Business-Leuten zu helfen, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ohne dabei die Gesundheit zu gefährden. | | Soft Skills - Soziale Kompetenzen | Soziale Kompetenz, häufig auch Soft Skills genannt, bezeichnet den Komplex der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Handeln von einer individuellen auf eine gemeinsame Handlungsorientierung hin auszurichten. Im Wirtschaftsleben gilt diese Art der Kompetenz für das mittlere Management als eine Schlüsselqualifikation und beschreibt in diesem Zusammenhang die Fähigkeit, Teamgeist und Motivation in die Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden, Vorgesetzten oder Mitarbeitern einzubringen und sie für gemeinsame Ziele zu nutzen.
Zu den sozialen Kompetenzen zählen u.a. folgende Kenntnisse und Fähigkeiten: im Umgang mit sich selbst und anderen z.B. Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Wertschätzung, Achtung, Anerkennung, Selbstdisziplin, Toleranz, Respekt, Teamfähigkeit, Kooperation, (Selbst-)Motivation, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Emotionale Intelligenz, Engagement u.v.m.
Je besser das Potenzial an "Soft Skills" entwickelt ist, um so erfolgreicher gestaltet sich der Umgang mit sich und anderen und um so zufriedener und erfüllter erscheint dem Menschen sein Leben.
Weitere Infos zu sozialen Kompetenzen und wie sie erweitert werden können finden Sie unter http://www.blf-proaktiv.de.
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