Begriff
 | Beschreibung
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| Vegetative Dystonie | Es geht bei vegetativer Dystonie um seelische Störungen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern, ohne dass sich ein organischer Befund finden lässt. Der menschliche Körper ist eng verbunden mit Psyche und Seele. Somit kann jede seelische Erschütterung Spuren und Folgen im Körperlichen hinterlassen und umgekehrt. Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die "funktionelle Beschwerden" der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund. Das sog. unwillkürliche Nervensystem regelt beispielsweise den Blutdruck, Puls, die Atemfrequenz und Verdauung. Folgende Symptome können Ausdruck einer Vegetativen Dystonie sein: Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, klimakterische Beschwerden, Kurzatmigkeit, flache Atmung, Kopfschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur, Herzbeschwerden, kalte Hände, Krämpfe im Magen, Magendrücken, Verstopfung, Leber-Galle-Beschwerden (starke Blähungen), Verlust der sexuellen Lust. Folgende Begriffe wie „Funktionelle Beschwerden“, „Befindlichkeitsstörungen“, „Stress-Syndrom“, „psycho-physischer Erschöpfungszustand“ oder „psychosomatische Beschwerden“ fallen auch in diesen Bereich. |
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