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Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
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Begriff
Beschreibung
BewegungDer Mensch ist für regelmäßige Bewegung geschaffen und benötigt sie, um leistungsfähig zu bleiben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass noch im Jahre 1910 die Menschen täglich ca. 20 km zurücklegten. Im Jahre 2005 waren es nur noch 0,8 km. Wenn wir nicht durch gezielte körperliche Aktivitäten dagegenhalten, nehmen wir immer mehr an Muskelmasse ab und reduzieren somit unsere Leistungfähigkeit. Auch die Gefahr des Übergewichts nimmt schon ab 30 Jahren erheblich zu, wenn wir zu wenig Bewegung haben. Sehen Sie weitere Infos hierzu unter Sport.
BlutdruckIn den Bereichen des Blutkreislaufs herrschen unterschiedliche Druckverhältnisse. Der ideale Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck oder Hypertonie spricht man, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert von über 90 mmHg kommt. Ob ein Bluthochdruck als behandlungsbedürftig betrachtet wird, hängt vom Gesamtrisiko ab für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Weniger als 40 % der Männer und weniger als 60 % der Frauen zwischen 25 und 74 Jahren haben einen normalen Blutdruck (weniger als 130/85 mmHg) und ab dem 50. LJ hat fast jeder zweite einen zu hohen Blutdruck (lt. Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga, MONICA Studie). Da Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden macht, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Sehr großen positiven Einfluss auf den Blutdruck hat eine ausgewogene, passende Ernährung und ausreichend Bewegung.
CelluliteOrangenhaut (auch Zellulite) betrifft rund 80 Prozent aller Frauen. Sie tritt hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes auf. In fortgeschrittenem Alter bekommt sie 80 bis 90 Prozent aller Frauen in unterschiedlichem Ausmaß, bei Übergewicht auch schon in jüngerem Alter. Die Lederhaut der Frauen ist elastischer und viel weniger derb als jene der Männer. Daher sind auch fast ausschließlich Frauen von Cellulite betroffen. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich wachsende Fettzellen zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen, die der Oberfläche einer Orange ähnelt. Sehr gut eignen sich Bürstenmassagen, Wechselduschen, regelmäßige körperliche Bewegung und viel Trinken von Wasser, um die Struktur zu verbessern. Auch eine erhöhte Zufuhr von Vitamin C kann für eine Verbesserung des Hautbildes beitragen.

DepressionenDepression ist eine Erkrankung, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergeht. Das können beispielsweise Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Verdauungsstörungen sein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer an einer Depression. Saisonal abhängige Depression: Diese Form der Depression dauert also höchstens fünf bis sechs Monate an. Das typische Anzeichen ist die Energielosigkeit, weniger die depressive Verstimmung. Ein sehr gutes Mittel, um z.B. eine Winterdepression zu verbessern, ist Bewegung in der Natur bei Helligkeit. Auch die Ernährung bietet gute Möglichkeiten, Verbesserungen zu erzielen.
ErnährungsumstellungAnstatt einer Diät oder einem Programm, das generell nie für alle Menschen funktioniert, ist eine individuelle Ernährungsumstellung am besten geeignet als dauerhafte Lösung. Menschen, die ab- oder zunehmen oder die eine ernährungsbedingte Krankheit in den Griff bekommen wollen, sollten sich an einen Ernährungs- und Gesundheitsexperten wenden für eine gezielte Ernährungsumstellung. Gleichzeitig sollte hierbei auf die Bereiche Bewegung und Lebensführung geachtet werden.
GesundheitsberaterGesundheitsberater informieren, beraten, schulen und trainieren ihre Klienten in allen Fragen der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung. Sie erarbeiten Konzepte und Problemlösungsstrategien für gesunde und bedarfsgerechte Ernährung, Psychohygiene und zielgruppenorientierte Bewegungsangebote und führen entsprechende Maßnahmen mit ihren Klienten durch (Auszug zu dieser Berufsbeschreibungen von der Agentur für Arbeit).
GesundheitscoachEin Gesundheitscoaching umfasst die körperliche, psychische und soziale Gesundheit. Das bedeutet, dass sowohl Bewegung, Ernährung, Entspannung als auch Lebensbalancen und Sinnfragen Gegenstand dieses gesundheitsorientierten Coachings sind. Im Zentrum steht hier die Frage, wie der einzelne Mensch mit seinen individuellen Prägungen in einer konkreten Lebenssituation die privaten und beruflichen Herausforderungen meistern und gestalten und wie er dabei die notwendige Balance aufrecht erhalten kann. Ein Gesundheitscoach hilft bei der Gestaltung von gesund erhaltenden Arbeitsprozessen und gesundheitsorientiertem Führungsstil als auch bei der Unterstützung zur Lösungsfindung bei andauernder Überlastung, Krankheitsanfälligkeit, Energieverlust, Unzufriedenheit und begleitet Menschen bei ihren Veränderungsprozessen.
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