Begriff
 | Beschreibung
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| Ballaststoffe | Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie können im Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher überwiegend nicht verwertet werden. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten vor. Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Im Darm sorgen Ballaststoffe durch weitere Wasserbindung für eine Zunahme der Stuhlmenge, die auf die Darmwände Druck ausübt und dadurch die Verdauungstätigkeit anregt. |
| BIA-Fettmessung | Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine Analyse zur Bestimmung des Körperfettanteils mittels elektrischer Wechselstromimpulse. Da der Körperfettanteil sich nicht unbedingt am Erscheinungsbild einer Person erkennen läßt, empfiehlt es sich, seinen Fettanteil regelmäßig messen zu lassen. Denn mit steigendem Alter wird Muskelmasse durch Fettgewebe ersetzt.
Männer haben im Verhältnis zu Frauen eine geringere Fettmasse. So ist bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren ein Fettanteil von bis zu 33 % im Normalbereich, während bei Männern der Anteil nur bei max. 22 % liegen sollte. Dabei sollte allerdings der Anteil nicht zu niedrig sein. In diesem Alter ist ein unterster Grenzwert bei Frauen 24 % und bei Männern 13 %.
Damit der Körper gesund und vital bleibt, benötigt er ein gesundes Verhältnis von Körperfett- zu Muskelgewebe.
Falls der Fettanteil ausserhalb des Normalwertes liegt, empfiehlt es sich, einen Ernährungsexperten aufzusuchen, um eine entsprechende Veränderung der Ernährung bzw. der Lebensweise vorzunehmen.
BIA-Messungen können je Gerät etwas ungenau sein, da der genaue Fettanteil Schwankungen in der Darstellung unterliegen kann je nach Tageszeit, Lebenssituation bzw. was vorher gegessen, getrunken oder getan wurde. Die Messung sollte daher nicht direkt nach einer Mahlzeit, nach Trinken von einer größeren Menge Wasser, nach Sport, einem Bad, Saunagang oder Alkoholgenuss durchgeführt werden. |
| Bioflavonoide | Bioflavonoide, auch sekundäre Pflanzenbegleitstoffe genannt, befinden sich hauptsächlich in den Randschichten von Pflanzen und verleihen ihnen ihre Farbe. Sie sind sehr wichtige Vitalstoffe, die einen erhöhten Schutz für andere Vitalstoffe darstellen. Besonders reich an Bioflavonoiden sind Zitrusfrüchte, Gingo biloba, Heidel- bzw. Blaubeeren, Sojabohnen und grüner Tee. |
| Blutfette | Blutfette gehören wie auch alle anderen Fette und fettähnlichen Substanzen zu der Gruppe der Lipide. Sämtliche Lipide lösen sich in Wasser kaum auf - sie bilden einen Ölfilm. Fett ist der wichtigste Speicherstoff des Organismus. Diese Nährstoffe können außerdem, bei einem Überangebot, vom Körper auch in Fette umgewandelt und gespeichert werden. Hauptanteil der Nahrungsfette sind die Triglyceride, die auch Neutralfette genannt werden. Über die Nahrung gelangen Fette, nach verschiedenen Umbau- und Spaltungsprozessen, in das Blut. Jetzt werden sie als Blutfette bezeichnet. Da Fette sehr schlecht wasserlöslich sind, sie aber trotzdem im Blut transportiert werden, geschieht dies mit Hilfe von Lipoproteinen. Die Analyse des Blutfettgehalts ist sinnvoll und notwendig, weil ein erhöhter Blutfettgehalt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stark erhöht. Wichtig ist auch das Verhältnis von HDL und LDL. Es gibt Auskunft über die Ausgewogenheit der Blutfette. |
| Blutzucker | Blutzucker ist der Zuckeranteil der in Form von Glukose im Blut enthalten ist. Stärke und Zucker werden im Körper zu Glukose abgebaut, was zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führt. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Fällt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kommt es zu einer Unterzuckerung. |
| BMI | Body Mass Index (BMI) ist eine Masseinheit zur Bewertung des Gewichts. Da Übergewicht ein weltweit zunehmendes Problem darstellt, wird die Körpermassenzahl vor allem dazu verwendet, auf eine diesbezügliche Gefährdung hinzuweisen. Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäß nicht berücksichtigt. Normal- bzw. Idealgewicht bei BMI 19-25. Ab 40 Jahren und höher werden auch höhere BMI-Werte in den Normalbereich gezählt.
BMI = Körpergewicht (kg) / (Körpergröße in m x Körpergröße in m) Beispiel: 60 kg / (1,60 x 1,60) = BMI 23,4 |
| Bewegung | Der Mensch ist für regelmäßige Bewegung geschaffen und benötigt sie, um leistungsfähig zu bleiben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass noch im Jahre 1910 die Menschen täglich ca. 20 km zurücklegten. Im Jahre 2005 waren es nur noch 0,8 km. Wenn wir nicht durch gezielte körperliche Aktivitäten dagegenhalten, nehmen wir immer mehr an Muskelmasse ab und reduzieren somit unsere Leistungfähigkeit. Auch die Gefahr des Übergewichts nimmt schon ab 30 Jahren erheblich zu, wenn wir zu wenig Bewegung haben. Sehen Sie weitere Infos hierzu unter Sport. |
| Burnout-Syndrom | Burnout (engl.: to burn out = ausbrennen) ist ein reichlich komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild, das immer mehr Betroffene belastet. Es sind die negativen Folgen der beruflichen Überbeanspruchung mit gemütsmäßiger Erschöpfung, innerer Distanzierung und schließlich Leistungsabfall. Sehr oft sind es Menschen, die folgende Eigenschaften besitzen: Einsatz, Initiative, Engagement, auch Überengagement. Somit ist auch die Gefahr von Überforderung und Erschöpfung mit eingeschlossen. Mit der Zeit entwickelt sich daraus zunehmende Mattigkeit, weniger Belastbarkeit, immer schlechtere Erholungsfähigkeit und immer häufiger auftretende Infekte. Bis es in Resignation, Entmutigung, verringerte Frustrationstoleranz, ständigen Pessimismus und Niedergeschlagenheit mündet und fast gar nichts mehr geht. Für die Umwelt erscheinen solche Menschen als wären sie nicht mehr sie selbst. Das hat nach und nach fatale Folgen für Berufs- und Privatleben, wenn nichts dagegen getan wird. Daher ist es sehr wichtig, sobald man einige dieser Symptome an sich entdeckt, sich schnellstmöglich kompetente, professionelle Hilfe sucht, um die Ursachen aufzudecken und neue Lösungsmöglichkeiten anzugehen. Meist ist es je Phase des Burnouts kaum noch möglich, ohne gezielte Hilfe herauszukommen. |
| Blutdruck | In den Bereichen des Blutkreislaufs herrschen unterschiedliche Druckverhältnisse. Der ideale Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck oder Hypertonie spricht man, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert von über 90 mmHg kommt. Ob ein Bluthochdruck als behandlungsbedürftig betrachtet wird, hängt vom Gesamtrisiko ab für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Weniger als 40 % der Männer und weniger als 60 % der Frauen zwischen 25 und 74 Jahren haben einen normalen Blutdruck (weniger als 130/85 mmHg) und ab dem 50. LJ hat fast jeder zweite einen zu hohen Blutdruck (lt. Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga, MONICA Studie). Da Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden macht, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Sehr großen positiven Einfluss auf den Blutdruck hat eine ausgewogene, passende Ernährung und ausreichend Bewegung. |
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