 |
 |
 |
|
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Kleines Lexikon zur Gesundheits- und Persönlichkeitsförderung
Begriffe aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung
Begriff
 | Beschreibung
 |
|---|
| Adipositas | Bei der Adipositas bzw. Fettleibigkeit handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Eine Adipositas liegt ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis. Wer sich in den höheren BMI-Bereichen über 25 befindet, sollte seinen Fettanteil messen lassen. Falls dieser zu hoch ist, ist eine Ernährungsumstellung sinnvoll. Ein zu hoher Fettanteil ist Ursache für viele Entzündungen und damit verbundenen Krankheiten im Körper. | | Alpha-Linolensäure | Es ist eine Omega-3-Fettsäure, die in Pflanzenölen wie Raps-, Lein-, Walnuss- und Sojaöl vorkommt. Aus ihr kann der Körper die biologisch aktivere Omega-3-Fettsäure EPA (Eicosapentaensäure) bilden, was jedoch nach gegenwärtigen Kenntnisstand nur ineffektiv erfolgt (ca. 10 % werden umgewandelt). Reich an Alpha-Linolensäure sind Leinöl (50-60%), Rapsöl (6-14%), Walnussöl (ca. 13%), und Sojaöl (8-10%). | | Antioxidantien | Verhindern Reaktionen mit Sauerstoff (Oxidationen). Besonders wichtig bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren – und damit auch Omega-3-Fettsäuren – da diese schnell mit Sauerstoff reagieren und dann ranzig werden. Ein wichtiges Antioxidans ist Vitamin E. Pflanzen panzern ihre Zellen mit Antioxidanitien, das sind die bunten Farbstoffe, um die freien Radikale zu neutralisieren. Die Tierwelt und der Mensch ist abhängig von diesen Pflanzenstoffen, um sich vor den freien Radikalen zu schützen | | Ausgewogene Ernährung | Ausgewogene Ernährung bezeichnet der Ernährungswissenschaftler die Ernährung, die den Energiebedarf eines Menschen optimal deckt, weder zu viel noch zu wenig von allen wichtigen Nährstoffen in optimalem ausgewogenen Verhältnis enthält. Dabei sollten die Nahrungsmittel möglichst frei von schädlichen Stoffen sein. Ausgewogen sollte auch das Verhältnis von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß bei einer Mahlzeit sein, so dass der Stoffwechsel genug von allen Nährstoffen erhält. Dieses kann von Mensch zu Mensch und je Tageszeit variieren. | | Ballaststoffe | Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen. Sie können im Verdauungstrakt nicht zerlegt und vom Stoffwechsel daher überwiegend nicht verwertet werden. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten vor. Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Im Darm sorgen Ballaststoffe durch weitere Wasserbindung für eine Zunahme der Stuhlmenge, die auf die Darmwände Druck ausübt und dadurch die Verdauungstätigkeit anregt. | | BIA-Fettmessung | Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine Analyse zur Bestimmung des Körperfettanteils mittels elektrischer Wechselstromimpulse. Da der Körperfettanteil sich nicht unbedingt am Erscheinungsbild einer Person erkennen läßt, empfiehlt es sich, seinen Fettanteil regelmäßig messen zu lassen. Denn mit steigendem Alter wird Muskelmasse durch Fettgewebe ersetzt.
Männer haben im Verhältnis zu Frauen eine geringere Fettmasse. So ist bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren ein Fettanteil von bis zu 33 % im Normalbereich, während bei Männern der Anteil nur bei max. 22 % liegen sollte. Dabei sollte allerdings der Anteil nicht zu niedrig sein. In diesem Alter ist ein unterster Grenzwert bei Frauen 24 % und bei Männern 13 %.
Damit der Körper gesund und vital bleibt, benötigt er ein gesundes Verhältnis von Körperfett- zu Muskelgewebe.
Falls der Fettanteil ausserhalb des Normalwertes liegt, empfiehlt es sich, einen Ernährungsexperten aufzusuchen, um eine entsprechende Veränderung der Ernährung bzw. der Lebensweise vorzunehmen.
BIA-Messungen können je Gerät etwas ungenau sein, da der genaue Fettanteil Schwankungen in der Darstellung unterliegen kann je nach Tageszeit, Lebenssituation bzw. was vorher gegessen, getrunken oder getan wurde. Die Messung sollte daher nicht direkt nach einer Mahlzeit, nach Trinken von einer größeren Menge Wasser, nach Sport, einem Bad, Saunagang oder Alkoholgenuss durchgeführt werden. | | Bioflavonoide | Bioflavonoide, auch sekundäre Pflanzenbegleitstoffe genannt, befinden sich hauptsächlich in den Randschichten von Pflanzen und verleihen ihnen ihre Farbe. Sie sind sehr wichtige Vitalstoffe, die einen erhöhten Schutz für andere Vitalstoffe darstellen. Besonders reich an Bioflavonoiden sind Zitrusfrüchte, Gingo biloba, Heidel- bzw. Blaubeeren, Sojabohnen und grüner Tee. | | Blutfette | Blutfette gehören wie auch alle anderen Fette und fettähnlichen Substanzen zu der Gruppe der Lipide. Sämtliche Lipide lösen sich in Wasser kaum auf - sie bilden einen Ölfilm. Fett ist der wichtigste Speicherstoff des Organismus. Diese Nährstoffe können außerdem, bei einem Überangebot, vom Körper auch in Fette umgewandelt und gespeichert werden. Hauptanteil der Nahrungsfette sind die Triglyceride, die auch Neutralfette genannt werden. Über die Nahrung gelangen Fette, nach verschiedenen Umbau- und Spaltungsprozessen, in das Blut. Jetzt werden sie als Blutfette bezeichnet. Da Fette sehr schlecht wasserlöslich sind, sie aber trotzdem im Blut transportiert werden, geschieht dies mit Hilfe von Lipoproteinen. Die Analyse des Blutfettgehalts ist sinnvoll und notwendig, weil ein erhöhter Blutfettgehalt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stark erhöht. Wichtig ist auch das Verhältnis von HDL und LDL. Es gibt Auskunft über die Ausgewogenheit der Blutfette. | | Blutzucker | Blutzucker ist der Zuckeranteil der in Form von Glukose im Blut enthalten ist. Stärke und Zucker werden im Körper zu Glukose abgebaut, was zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führt. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Fällt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kommt es zu einer Unterzuckerung. | | BMI | Body Mass Index (BMI) ist eine Masseinheit zur Bewertung des Gewichts. Da Übergewicht ein weltweit zunehmendes Problem darstellt, wird die Körpermassenzahl vor allem dazu verwendet, auf eine diesbezügliche Gefährdung hinzuweisen. Der BMI gibt lediglich einen groben Richtwert an und ist umstritten, da er die Statur eines Menschen und die individuell verschiedene Zusammensetzung des Körpergewichts aus Fett- und Muskelgewebe naturgemäß nicht berücksichtigt. Normal- bzw. Idealgewicht bei BMI 19-25. Ab 40 Jahren und höher werden auch höhere BMI-Werte in den Normalbereich gezählt.
BMI = Körpergewicht (kg) / (Körpergröße in m x Körpergröße in m) Beispiel: 60 kg / (1,60 x 1,60) = BMI 23,4 | | Bewegung | Der Mensch ist für regelmäßige Bewegung geschaffen und benötigt sie, um leistungsfähig zu bleiben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass noch im Jahre 1910 die Menschen täglich ca. 20 km zurücklegten. Im Jahre 2005 waren es nur noch 0,8 km. Wenn wir nicht durch gezielte körperliche Aktivitäten dagegenhalten, nehmen wir immer mehr an Muskelmasse ab und reduzieren somit unsere Leistungfähigkeit. Auch die Gefahr des Übergewichts nimmt schon ab 30 Jahren erheblich zu, wenn wir zu wenig Bewegung haben. Sehen Sie weitere Infos hierzu unter Sport. | | Burnout-Syndrom | Burnout (engl.: to burn out = ausbrennen) ist ein reichlich komplexes Beschwerde- bzw. Leidensbild, das immer mehr Betroffene belastet. Es sind die negativen Folgen der beruflichen Überbeanspruchung mit gemütsmäßiger Erschöpfung, innerer Distanzierung und schließlich Leistungsabfall. Sehr oft sind es Menschen, die folgende Eigenschaften besitzen: Einsatz, Initiative, Engagement, auch Überengagement. Somit ist auch die Gefahr von Überforderung und Erschöpfung mit eingeschlossen. Mit der Zeit entwickelt sich daraus zunehmende Mattigkeit, weniger Belastbarkeit, immer schlechtere Erholungsfähigkeit und immer häufiger auftretende Infekte. Bis es in Resignation, Entmutigung, verringerte Frustrationstoleranz, ständigen Pessimismus und Niedergeschlagenheit mündet und fast gar nichts mehr geht. Für die Umwelt erscheinen solche Menschen als wären sie nicht mehr sie selbst. Das hat nach und nach fatale Folgen für Berufs- und Privatleben, wenn nichts dagegen getan wird. Daher ist es sehr wichtig, sobald man einige dieser Symptome an sich entdeckt, sich schnellstmöglich kompetente, professionelle Hilfe sucht, um die Ursachen aufzudecken und neue Lösungsmöglichkeiten anzugehen. Meist ist es je Phase des Burnouts kaum noch möglich, ohne gezielte Hilfe herauszukommen. | | Blutdruck | In den Bereichen des Blutkreislaufs herrschen unterschiedliche Druckverhältnisse. Der ideale Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg. Von Bluthochdruck oder Hypertonie spricht man, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert von über 90 mmHg kommt. Ob ein Bluthochdruck als behandlungsbedürftig betrachtet wird, hängt vom Gesamtrisiko ab für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Weniger als 40 % der Männer und weniger als 60 % der Frauen zwischen 25 und 74 Jahren haben einen normalen Blutdruck (weniger als 130/85 mmHg) und ab dem 50. LJ hat fast jeder zweite einen zu hohen Blutdruck (lt. Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga, MONICA Studie). Da Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden macht, wird die Erkrankung meist erst spät entdeckt. Sehr großen positiven Einfluss auf den Blutdruck hat eine ausgewogene, passende Ernährung und ausreichend Bewegung. | | Cholesterin | Cholesterin gehört zu den Nahrungsfetten. Es wird sowohl mit der Nahrung aufgenommen, als auch im Körper gebildet (v.a. in der Leber und Darmschleimhaut) . Beim Menschen wird Cholesterin zum Großteil (90 %) im Körper selbst hergestellt (synthetisiert) und nur zu einem kleinen Teil mit der Nahrung aufgenommen. Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen, es ist aber auch die Vorstufe von Gallensäuren und Steroidhormonen. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann der Körper aus Cholesterin die Vorstufe für Vitamin D bilden. Organe mit hohem Cholesterinbedarf sind das Gehirn sowie die Nebennieren, Eierstöcke und Hoden. Etwa ein Viertel des gesamten Cholesterins ist im Gehirn enthalten. Im Blut wird Cholesterin wegen seiner schlechten Wasserlöslichkeit an Eiweiß gebunden und erst dann transportiert. Dieses Transport-Cholesterin heißt HDL und LDL. Das Verhältnis von HDL und LDL muss stimmen, da ein Übermaß vom LDL ein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen darstellt. | | Coaching | Coachs helfen und begleiten Menschen, die in einem Entwicklungs- oder Veränderungsprozess sind oder bei bestimmten Problemen oder Themen Unterstützung wünschen. In einer Kombination aus individueller, unterstützender Problembewältigung und persönlicher Beratung fungiert ein Coach als Prozessberater und -begleiter. Ein Coach kann aber auch ganz ohne Beratung Hilfe zur Selbsthilfe, Impulse, Feedback geben und als aktiver Wegbegleiter für den Entwicklungsprozess tätig sein. Coaching bietet keine direkten oder vorgefertigten Lösungsvorschläge. Der Klient entwickelt eigene Lösungen und der Coach fungiert dabei als unabhängiger Unterstützer und Feedbackgeber.
Weitere Infos zum Coaching finden Sie unter http://www.blf-proaktiv.de. | | Cellulite | Orangenhaut (auch Zellulite) betrifft rund 80 Prozent aller Frauen. Sie tritt hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes auf. In fortgeschrittenem Alter bekommt sie 80 bis 90 Prozent aller Frauen in unterschiedlichem Ausmaß, bei Übergewicht auch schon in jüngerem Alter. Die Lederhaut der Frauen ist elastischer und viel weniger derb als jene der Männer. Daher sind auch fast ausschließlich Frauen von Cellulite betroffen. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reißfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander, während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich wachsende Fettzellen zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an den betroffenen Flächen, die der Oberfläche einer Orange ähnelt. Sehr gut eignen sich Bürstenmassagen, Wechselduschen, regelmäßige körperliche Bewegung und viel Trinken von Wasser, um die Struktur zu verbessern. Auch eine erhöhte Zufuhr von Vitamin C kann für eine Verbesserung des Hautbildes beitragen.
| | Chronisches Müdigkeits-Syndrom (CMS) | Unter chronischem Müdigkeits-Syndrom (CMS) versteht man chronische Müdigkeit, abnorme Tagesschläfrigkeit, rasche Erschöpfbarkeit u.a. Viele Menschen führen heute ein Leben mit einem mittel- bis langfristig im Grunde selbstzerstörerischem und krankheitsförderndem Lebensstil. So kommt es, dass sie sich dann oft schon in den besten Jahren chronisch müde, rasch erschöpft, ausgelaugt, seelisch- und körperlich überfordert, energie- und lustlos fühlen. Und wenn dann noch Erschöpfung und ausgebrannt sein droht, dann haben wir es mit dem Burnout-Syndrom zu tun. CMS kann aber auch durch das Wetter bzw. Klima ausgelöst werden oder durch seelische, körperliche Störungen oder durch Arzneimittel erzeugt werden. Daher ist es zuerst einmal wichtig genau zu analysieren, was die Ursache für das CMS ist, um geeignete Lösungsmöglichkeiten zu finden. | | Diät | Der Begriff Diät kommt von diaita (griech.) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensweise“ verwendet. Die Diätetik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährungs- und Lebensweise. Diäten werden hauptsächlich aus zwei Gründen angewendet:
1. Als Reduktionsdiät oder als Diät zur Gewichtszunahme,
2. als Diät zur Krankheitsbehandlung.
Jede Diätform, sei es zum Abnehmen oder sei es zur unterstützenden Krankheitsbehandlung, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des Anteils bestimmter Nahrungsbestandteile (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Spurenelemente) gegenüber den anderen und/oder einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge („Kalorien“) sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr.
Reduktionsdiäten sollten nur kurzzeitig sein und bei Extremformen nur unter ärztlicher Aufsicht, erfolgen. Eine Reduktionsdiät kann nur dann dauerhaften Erfolg haben, wenn ihr eine dauerhafte Umstellung der Ernährung folgt, in nicht mehr Energie in Form von Nahrung zugeführt wird, als der Körper braucht. Eine Lebensumstellung hin zu ausgewogener Ernährung und vermehrter körperlicher Aktivität gilt als empfehlenswert. Beim Rückfall in alte Ess- und Lebensgewohnheiten kommt es meist zu einem Wiederanstieg des Körpergewichts, dem sog. Jo-Jo-Effekt.
Es gibt mittlerweile duzende von Diäten oder Ernährungsformen, die angeboten werden, weil immer mehr Menschen schlanker aussehen wollen oder abnehmen müssen. Leider sind Diäten selten auf Dauerhaftigkeit ausgelegt und oft gesundheitlich nicht ganz unbedenklich.
Sinnvoller wäre eine gezielte Ernährungsumstellung mit kompetenter Betreuung, die individuell auf die Person ausgerichtet ist, um eine dauerhafte Lösung zu schaffen.
| | Depressionen | Depression ist eine Erkrankung, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergeht. Das können beispielsweise Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Verdauungsstörungen sein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer an einer Depression. Saisonal abhängige Depression: Diese Form der Depression dauert also höchstens fünf bis sechs Monate an. Das typische Anzeichen ist die Energielosigkeit, weniger die depressive Verstimmung. Ein sehr gutes Mittel, um z.B. eine Winterdepression zu verbessern, ist Bewegung in der Natur bei Helligkeit. Auch die Ernährung bietet gute Möglichkeiten, Verbesserungen zu erzielen. | | Eiweiß (Proteine) | Eiweiße gehören zu den wichtigsten Bestandteilen unserer Nahrung und kommen sowohl in tierischer als auch pflanzlicher Nahrung vor. Proteine bestehen aus mehreren Aminosäuren und anorganischen Mineralstoffanteilen. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, wovon der Körper 11 selbst herstellen kann und 9 zugeführt werden müssen über die Nahrung. Proteine haben vielfältige Aufgaben in unserem Organismus und er braucht daher täglich alle essen-tiellen Aminosäuren, um optimal zu funktionieren. Fehlt nur eine dieser Aminosäuren, können bestimmte Proteine und Enzyme im Körper nicht aufgebaut werden, was wiederum Stoffwechselprozesse beeinträchtigt. Tierische Produkte sind die hochwertigsten Eiweißträger sind, weil sie alle essentiellen Aminosäuren enthalten und von dem Körper am besten aufgenommen werden können. Bis auf die Kartoffel sind alle pflanzlichen Produkte minderwertiger, da sie nicht alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Um bei rein vegetarischer Ernährung keinen Schaden zu nehmen, muss man sich ganz genau mit dem Gehalt an Aminosäuren der Nahrungsmittel auseinandersetzen und gezielt kombinieren. Für Kinder und Jugendliche, die einen erhöhten Bedarf an Proteinen haben, empfiehlt sich daher die rein vegetarische Kost nicht. | | Enzyme | Die größte Eiweißgruppe sind die Enzyme, ohne diese im Organismus praktisch nichts funktionieren würde. Sie sind sowohl Reaktionsbeschleuniger als auch Reaktionsermöglicher und erfüllen im Körper die verschiedensten Spezialaufgaben. 50 % aller Enzyme brauchen Co-Enzyme, um aktiv zu werden. Ein Co-Enzym ist entweder ein Vitamin, Mineralstoff oder Spurenelement. Damit ist auch verständlich, warum der Körper so empfindlich auf Vitamin- oder Mineralstoffmängel reagiert. | | Ernährungsberatung | Zu den Aufgaben eines Ernährungsberaters gehört es, die Gesundheit langfristig durch richtige Ess- und Lebensgewohnheiten zu erhalten bzw. zu verbessern. Dabei soll das Bewusstsein für die Ernährung geweckt, das Ernährungswissen erweitert und günstige Voraussetzungen für das Ernährungsverhalten geschaffen werden. Gemeinsam mit Ratsuchenden sind Lösungswege zu erarbeiten, unter Berücksichtigung deren Persönlichkeit sowie der Lebenssituation. Auch eine Aufgabe ist, ernährungsabhängige Erkrankungen zu lindern, zu beseitigen bzw. Risikofaktoren zu minimieren. | | Ernährungsumstellung | Anstatt einer Diät oder einem Programm, das generell nie für alle Menschen funktioniert, ist eine individuelle Ernährungsumstellung am besten geeignet als dauerhafte Lösung. Menschen, die ab- oder zunehmen oder die eine ernährungsbedingte Krankheit in den Griff bekommen wollen, sollten sich an einen Ernährungs- und Gesundheitsexperten wenden für eine gezielte Ernährungsumstellung. Gleichzeitig sollte hierbei auf die Bereiche Bewegung und Lebensführung geachtet werden. | | Ernährungstyp | Jeder Mensch hat individuelle Gene und ein unterschiedlich arbeitendes Gehirn. Daraus entstehen die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen. Ebenso reagiert jeder Mensch anders auf Nahrung und sollte beachten, was ihm gut tut und was ihm eher schadet. Dabei kommt es weniger auf den Geschmack an als auf das, was der Körper durch die Aufnahme der Nahrung damit macht. Die Körperfunktionen laufen am besten, wenn eine Nahrung zugeführt wird, die den Stoffwechsel optimal unterstützt. Welche Dominanz das Nervensystem (Sympathikus, Parasympathikus) oder das Verbrennungssystem zur Steuerung der Körperfunktionen hat, entscheidet darüber, welches Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweissen und Fetten in einer Mahlzeit vorhanden sein sollten. Durch einen Test ist feststellbar, welche Tendenzen ein Mensch aktuell hat. Der Ernährungstyp ändert sich im Laufe des Lebens und je Lebensphase. Hat der Mensch sein Bauchgefühl für die richtige Nahrung entwickelt, merkt er selber, welche Nahrung ihm am besten tut und was er besser meiden sollte.
| | Fasten | Das Fasten ist eine radikale schwierige Heilkur, die viel inneres Stehvermögen und Überwindungskraft verlangt. Denn der Substanzverlust ist erheblich. Das Ziel des Heilfastens ist das gründliche Entgiften des Organismus, wodurch schon einige Krankheiten erfolgreich behandelt werden konnten. Es kann durch das Fasten zu einer Erneuerung der Lebenseinstellung und einer seelischen Selbstfindung kommen. Ebenso werden dadurch die Selbstheilungskräfte aktiviert. Jedoch ist es nicht ganz unbedenklich, das Fasten durchzuführen und es ist auf einiges zu achten, um der Gesundheit nicht zu schaden. Daher empfiehlt es sich, seinen Gesundheitszustand zu Beginn untersuchen zu lassen und einen Arzt bzw. eine fachliche Begleitung während des Prozesses zu nutzen. Besonders ist darauf zu achten, dass man in der Zeit genügend Flüssigkeit zu sich nimmt sowie reichlich mineralreiche Gemüse- und Fruchtsäfte zu sich nimmt. Es ist zu beachten, dass Heilfasten auch Krankheiten verschlimmern kann. Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten sich unbedingt von einem Arzt begleiten lassen. Es ist allerdings nicht nötig, für eine Entgiftung eine solche Radikalkur durchzuführen. Eine gezielte Ernährungsumstellung kann genauso gute Erfolge erzielen, ohne die Gefahr, zu stark an Körpersubstanz zu verlieren. | | Fette | Fette kommen sowohl in tierischer als auch in pflanzlicher Form vor. Fette sind wichtige Energielieferanten, Bausteine der Zellmembranen, Bestandteile des Nervengewebes, wichtig für die Wärmeisolation des Körpers und werden für die fettlöslichen Vitamine, Hormone und die Gallensäure benötigt. Es gibt gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die letzteren sind essentiell, das bedeutet, dass der menschliche Organismus nur beschränkt fähig ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst herzustellen. Sie müssen also über die Nahrung zugeführt werden. Die größte gesundheitliche Bedeutung haben die Ölsäure z. B. in Olivenöl und die Omega 3-Fettsäuren, die am besten aus Tiefseefischen wie Lachs, Thunfisch, Hering, Makrele und Heilbutt sind, und pflanzlich in Lein-, Raps- und Walnussöl vorkommen. Dennoch ist auch hier ein zuviel eher schädlich als nützlich. | | Fettsäuren | Es gibt gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die letzteren sind essentiell, das bedeutet, dass der menschliche Organismus nur be-schränkt fähig ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst herzustellen. Sie müssen also über die Nahrung zugeführt werden. Die größte gesundheitliche Bedeutung haben die Ölsäure z. B. in Olivenöl und die Omega 3-Fettsäuren, die am besten aus Tiefseefischen wie Lachs, Thunfisch, Hering, Makrele und Heilbutt sind, und pflanzlich in Lein-, Raps- und Wal-nussöl vorkommen. Dennoch ist auch hier ein zuviel eher schädlich als nützlich. | | Fettmessung | Genauere Info hierzu siehe BIA-Fettmessung | | Freie Radikale | Freie Radikale sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt und die nun mit Macht anderen Mole-külen ein Elektron entreißen wollen und damit Zellen schädigen. Innerhalb von Sekunden verlieren hunderttausend Zellen ihre Elektronen. Täglich werden Zellen mehrfach von freien Radikalen angegriffen. Es sind solche Mengen von Radikalen, dass die Vitamine zum Schutz nicht ausreichen würden und der Körper zusätzlich antioxidative Enzyme produziert, die noch effektiver im Körper aufräumen. Diese Enzyme wie auch die antioxidativen Vitamine haben ein freies Elektron, das sie an die freien Radikalen abgeben können, um diese so zu entschärfen. Damit diese Enzyme gebildet werden können, benötigt der Körper Rohstoffe, die ihm durch Spurenelemente wie Selen, Zink, Mangan, Kupfer und Eisen gegeben werden. Pflanzen panzern ihre Zellen mit Antioxidanitien, das sind die bunten Farbstoffe, um die freien Radikale zu neutralisieren. | | Glukose | Traubenzucker ist ein natürlicher Zucker, der in vielen süßen Früchten vorkommt. Weitere Namen sind Dextrose oder Glukose. Der im Handel befindliche Traubenzucker wird normalerweise aus Kartoffelstärke oder Maisstärke hergestellt. Er ist chemisch genau so aufgebaut, wie die Glukose im Blut. Deshalb wird er bei der Verdauung sofort in den Blutkreislauf aufgenommen. Traubenzucker ist ein Monasaccharid und gehört deshalb zu den eher ungesunden Energiespendern. | | Grüner Tee | Die Teeblätter enthalten hochwirksame Polypenole, die dazu beitragen können, die Leber zu entgiften, den Cholesterinspiegel zu senken, Entzündungen zu hemmen, oxidativen Stress zu verringern, den Stoffwechsel anzuregen (fördert z.B. die Gewichtsabnahme) und Herzerkrankungen sowie Krebs vorzubeugen. Damit grüner Tee schmeckt, sollte man darauf achten, dass das gekochte Wasser ca. 10 Minuten abkühlt bevor es über den Tee gegossen wird. Dann nur 2-3 Minuten ziehen lassen. Grüner Tee kann gut mehrfach verwendet werden und wird dadurch sanfter im Geschmack. Wer grünen Tee dennoch nicht gern trinkt, kann sich auch Grüntee-Extrakt mit dem Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) in der Apotheke oder Reformhäusern besorgen. | | Gesundheitsberater | Gesundheitsberater informieren, beraten, schulen und trainieren ihre Klienten in allen Fragen der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung. Sie erarbeiten Konzepte und Problemlösungsstrategien für gesunde und bedarfsgerechte Ernährung, Psychohygiene und zielgruppenorientierte Bewegungsangebote und führen entsprechende Maßnahmen mit ihren Klienten durch (Auszug zu dieser Berufsbeschreibungen von der Agentur für Arbeit).
| | Gesundheitscoach | Ein Gesundheitscoaching umfasst die körperliche, psychische und soziale Gesundheit. Das bedeutet, dass sowohl Bewegung, Ernährung, Entspannung als auch Lebensbalancen und Sinnfragen Gegenstand dieses gesundheitsorientierten Coachings sind. Im Zentrum steht hier die Frage, wie der einzelne Mensch mit seinen individuellen Prägungen in einer konkreten Lebenssituation die privaten und beruflichen Herausforderungen meistern und gestalten und wie er dabei die notwendige Balance aufrecht erhalten kann. Ein Gesundheitscoach hilft bei der Gestaltung von gesund erhaltenden Arbeitsprozessen und gesundheitsorientiertem Führungsstil als auch bei der Unterstützung zur Lösungsfindung bei andauernder Überlastung, Krankheitsanfälligkeit, Energieverlust, Unzufriedenheit und begleitet Menschen bei ihren Veränderungsprozessen. | | Heilmittel | Ein Heilmittel ist ein Stoff, Gegenstand oder Behandlungsverfahren, von dem eine heilsame Wirkung auf den Patienten ausgehen soll. Bis ins 19. Jahrhundert wurde das Wort Heilmittel synonym zu Arzneimittel oder Medikament benutzt; umgangssprachlich wird der Begriff auch heute noch oft so verwendet. Insbesondere im deutschen Sozialrecht des 20. Jahrhunderts hat sich die Bedeutung des Begriffs aber grundlegend gewandelt (weitere Infos hierzu s. Wikipedia).
| | Immunsystem | Immunsystem ist das biologische Abwehrsystem und hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit von Lebewesen. Denn praktisch alle Organismen sind ständig den Einflüssen der Umwelt ausgesetzt; manche dieser Einflüsse stellen eine Bedrohung dar. Wenn schädliche Mikroorganismen in den Körper eindringen, kann dies zu Funktionsstörungen und Krankheiten führen. Dabei hat die Ernährung einen großen Einfluss auf die Effizienz des Immunsystems. Durch einen vollwertige, vitalstoffdominierende Ernährung kann die Infekt- und Erkältungsanfälligkeit herabgesetzt werden. Für die Stärkung der Abwehrkräfte ist es wichtig, viel frische Nahrungsmittel zu verzehren und viel zu trinken. | | Ingwer | Ingwer sollte in keiner Küche fehlen, da die Inhaltsstoffe dieses Wurzelstocks starke entzündungshemmende Wirkung hat. Sie helfen auch den Cholesterinspiegel zu senken, Erkältungen vorzubeugen und das Immunsystem zu stärken. Am besten man verwendet Ingwer so häufig wie möglich als Zutat zu Gerichten oder schmeisst einfach ein paar Scheiben ins Mineralwasser. | | Insulin | Stärke und Zucker werden im Körper zu Glukose abgebaut, was zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führt. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Fällt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kommt es zu einer Unterzuckerung. | | Kohlenhydrate | Kohlenhydrate sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse enthalten. Sie sind die Grundlage der körpereigenen Energiegewinnung und dienen ebenso als Baustoffe. Ballaststoffe sind Kohlenhydrate, die eine funktionelle und gesundheitsfördernde Aufgabe haben, um die Darmflora gesund zu halten. Die tägliche Zufuhr an Ballaststoffen ist entsprechend aktuellen Ernährungsberichten im Schnitt nur bei 20 g pro Tag, wobei 30 g empfohlen wird. Die meisten Mahlzeiten enthalten kaum Ballaststoffe, was häufig zu Verstopfungen und Übergewicht führt. Eine Verbesserung ist leicht über genügend Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu erreichen. | | Kalorien | Kalorie ist eine alte Maßeinheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge, mit mehreren leicht unterschiedlichen Definitionen. Es ist die Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 Gramm Wasser von 4 °C auf 5 °C zu erwärmen. Wieviel die unterschiedlichen Nährstoffe benötigen, um eine bestimmte Wärme zu erzeugen (physikalischer Brennwert), wird in Kalorien gemessen. Die Angaben auf den Lebensmitteln stellen jenen Energiewert dar, der durch den menschlichen Stoffwechsel (Verdauung) im Mittel gewonnen wird. So haben Kohlenhydrate und Eiweiße pro Gramm 4,1 kcal und 1 g Fett dagegen 9,6 kcal. Die Angaben auf den Lebensmitteln sind immer ein Gemisch aus allen dreien. Leider wird immer noch zu sehr auf diese Gesamtwerte geachtet und meist das Fettarme vorgezogen. Wer sich nur auf die Kalorien konzentriert, achtet nicht auf die Balance aller Nährstoffe und tendiert schnell zu erhöhten Mengen von Kohlenhydraten. Der menschliche Körper benötigt immer eine ausgewogene Zusammenstellung sowohl von Eiweiß als auch von Fetten und Kohlenhydraten. | | Makronährstoffe | Makronährstoffe werden Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette genannt, da sie in größeren Mengen für den Organismus zur Verfügung stehen müssen. | | Mikronährstoffe | Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und auch Pflanzenbegleitstoffe, die unser Organismus über die Nahrung aufnehmen muss und die sehr unterschied-liche wichtige Aufgaben im Organismus des Menschen zu erfüllen haben. Nur wenige dieser Stoffe können vom Körper gespeichert oder gar hergestellt werden. Somit ist eine regel-mäßig Zufuhr notwendig, um eine optimale Funktion des Körpers zu gewährleisten. Fehlt ein Vitalstoff am Anfang eines Produktionsprozesses im Organismus, kann der weitere Ablauf nicht fortschreiten oder es müssen Umwege gemacht werden. Das verlangsamt den Stoff-wechsel und lässt die Leistungsfähigkeit sinken. Alle Vitalstoffe arbeiten wie ein Netzwerk zusammen. | | Mineralstoffe | Mineralstoffe teilen sich in Mengen- und Spurenelemente aufgrund der Mengen, die von unserem Organismus benötigt werden. Auch wenn manche Stoffe nur in sehr geringen Mengen gebraucht werden, haben alle Mineralstoffe unverzichtbare Aufgaben in unserem Körper zu erfüllen. Folgende Mengenelemente gibt es: Calcium, Chlor, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Natrium. Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor zählen zu den Baustoffen.Eisen, Iod, Kupfer gehören zu den Reglerstoffen.
In Lebensmitteln finden wir Mineralstoffe in Form von anorganischen Salzen, gelösten Elektrolyten oder als organische Verbindungen, die z. B. an Eiweiß gebunden sind. Mineralstoffe und Spurenelemente haben verschiedene Funktionen:
- sie sind sehr wichtig für die Regulation des Wasserhaushalts innerhalb und außerhalb der Zellen
- sie sind an Hunderten von Stoffwechselreaktionen und an der Bildung vieler Enzyme beteiligt
- sie binden Schwermetalle und werden über die Nieren ausgeschieden
- sie erzeugen elektrische Ströme und übertragen Nervenimpulse
- sie sind Bausteine für Hormone und haben wichtige Funktionen im Immunsystem
- sie sorgen für Austausch von Nähr- und Abbaustoffen für die Zellen und sie steuern den Säure-Basen-Haushalt des Körpers | | Medizin | Medizin ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen von Menschen und Tieren und mit der Wiederherstellung der bestmöglichen Gesundheit. Dazu erforscht sie die Beschaffenheit und Funktion des menschlichen (Humanmedizin) und tierischen Körpers (Veterinärmedizin) in gesundem und krankem Zustand (weitere Infos s. Wikipedia).
| | Medikamente | Ein Medikament (lateinisch medicamentum - das Heilmittel) ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Linderung einer Krankheit dient. Als Medikamente dienen seit alters her bestimmte Pflanzenteile von Heilpflanzen und tierische Substanzen, in neuerer Zeit jedoch vor allem synthetische Präparate. Wissenschaften von den Medikamenten sind Pharmazie und Pharmakologie.Nach einer Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen sind in Deutschland etwa 1,4 bis 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig (weitere Infos s. Wikipedia).
| | Nährstoffe | Nährstoffe sind Bestandteile der Nahrung, die entweder Energie liefern (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) oder für die Stoffwechselvorgänge im Körper wichtig sind (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). | | Nahrungsergänzungen | Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind Lebensmittel, die die Ernährung ergänzen sollen, Konzentrate von Wirkstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe u. ä.) sind, die ernährungsspezifische und physiologische Wirkungen darstellen, in dosierter Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, Brausetabletten, Flüssigampullen, konzentrierten Säften, Pulvern oder ähnlichen Darreichungsformen zur Aufnahme in kleinen Mengen angeboten werden. Die Nutzung von NEM soll nicht als Ersatz für gesunde Nahrung verwendet werden, sondern empfiehlt sich bei besonderen Risikogruppen oder bei speziellem Bedarf für die Sicherstellung aller wichtigen Vitalstoffe im Körper. NEM können helfen, die Gesundheit und den Stoffwechsel zu verbessern. Voraussetzung ist, dass die richtigen Produkte (es gibt hier große Qualitätsunterschiede) mit den richtigen Dosierungen verwendet werden. Auch wenn diese heutzutage für jeden ohne weiteres zu beziehen sind, sollten sie mit Bedacht verwendet werden, da jeder Körper unterschiedlich reagiert. Holen Sie sich Rat bei einem auf diesem Gebiet spezialisierten Experten oder Arzt. | | Omega 3-Fettsäuren | Die große gesundheitliche Bedeutung haben die Omega 3-Fettsäuren, die am hochwertigsten von den Fischen aus der Tiefsee sind wie Lachs, Thunfisch, Hering, Makrele und Heilbutt sind. Diese Fettsäuren kommen aus in Pflanzen vor. Da speziell die Omega 3-Fettsäuren einen positiven Einfluss auf rheumatische sowie Herz-Kreislauferkrankungen haben, ist unbedingt auf eine erhöhte Zufuhr von Omega 3-Fettsäuren zu achten. Wer pro Woche mindestens zwei Portionen Seefisch verzehrt, kann dieses Verhältnis gut verbessern.
Zu den Omega-3-Fettsäuren zählen Docosahexaensäure (DHA), Eicosapentaensäure (EPA) und alpha-Linolensäure (LNA). DHA und EPA kommen reichlich in Fischfett vor, LNA-reich sind Raps-, Lein-, Walnuss- und Sojaöl. | | Omega 6-Fettsäuren | Gerade bei der aus tierischen Fetten stammende Archidonsäure (eine Omega 6-Fettsäure) können bei einem Zuviel Entzündungen im Körper auftreten. Problematisch ist, dass das Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren bei 1:8 liegt und Untersuchungen in der Bevölkerung auch Werte von 1:20 (bis 50) gezeigt haben, optimal wäre 1:5. Auch n-6-Fettsäuren (engl. n-6-fatty acids).
Eine spezielle Gruppe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die für den Menschen lebensnotwendig ist. Zu ihnen gehört z. B. die Linolsäure, die reichlich in Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Soja- und Distelöl enthalten ist. | | Personal Trainer | Vor allem beruflich stark Eingespannte bestellen lieber einen Personal Fitness Trainer ins Büro oder nach Hause, als im Fitnessstudio im Rudel zu schwitzen. Zeitersparnis, eine bessere Terminplanung, die exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung und der ganzheitliche Ansatz sind die besonderen Vorteile eines Personal Trainers. Ebenso gibt es solche Trainer auch speziell für den Ernährungsbereich. Da wird der Schwerpunkt auf die Ernährung gelegt, z.B. um eine Verbesserung des Ernährungs- und Körperbewusstseins zu erhalten für ein gutes Körpergewicht, mehr Vitalität und eine verbesserte Gesundheit. Diese persönliche, individuelle Betreuung mit allen angegebenen Vorzügen wird mittlerweile spezielle von den Vielbeschäftigten als eine sehr angenehme Dienstleistung geschätzt.
| | Reizdarm-Syndrom | Reizdarm kann sowohl mit Verstopfung als auch mit Durchfällen einhergehen. Ebenso kann Schleimabgang vorkommen. Der Stuhl ist oft unregelmäßig und es kommen auch oft Blähungen vor sowie sogar krampfartige Beschwerden. Es gibt keine spezifischen Symptome hierfür. Eine gezielte Stuhluntersuchung gibt gute Informationen zur Bestimmung der Darmflora. Oft wird dabei festgestellt, dass die Darmflora degenerativ verändert ist. Hauptursachen für den Reizdarm sind Stress in Verbindung mit einer ungünstigen Ernährungsweise. Hier sollte zuerst angesetzt werden, um eine Besserung zu erzeugen. | | Resilienz | Unter Resilienz (Widerstandsfähigkeit) wird die Fähigkeit verstanden, auf die Anforderungen wechselnder Situationen flexibel zu reagieren und auch stressreiche, frustrierende oder schwierige Lebenssituationen zu meistern. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen können. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten, wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten. Meist sind es Menschen, die Krisen oder Schicksalsschläge gemeistert haben und daraus gestärkt herausgegangen sind. Sie gelten als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen. Schlussfolgernd daraus kann man annehmen, dass Menschen Krisen benötigen, um persönlich wachsen zu können und somit widerstandfähiger und belastbarer zu werden. Die Chinesen weisen sogar in ihrer Sprache darauf hin: sie haben ein Zeichen für Krise und Chance. | | Spurenelemente | Als Spurenelemente bezeichnet man Mineralstoffe, die im Gegensatz zu den Mengenelementen von weniger als 50 mg pro Kilogramm vorkommen. Diese chemischen Stoffe müssen dem Körper täglich zugeführt werden, damit dieser seine lebenswichtigen Stoffwechsel-Funktionen fortführen kann. Ein Fehlen von essentiellen (lebensnotwendigen) Spurenelementen kann zu schweren physiologische Schäden führen. Bekannte Mangelerscheinungen sind Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei Jodmangel. Eine stark überhöhte Aufnahme kann eine Vergiftung bewirken. Folgende Mineralstoffe gehören zu den Spurenelementen: Chrom, Eisen, Fluor, Iod, Cobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium, Zink.
Diese Spurenelemente sind entweder wichtige Bestandteile von Enzymen, Vitaminen und Hormonen oder wirken im Sinne von Coenzymen katalysierend oder aktivierend bei bestimmten Stoffwechselreaktionen. | | Stoffwechsel | Der Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Diese biochemischen Vorgänge (zum Beispiel innere und äußere Atmung, Transportvorgänge, Ernährung ...) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen. Wesentlich für einen gut funktionierenden Stoffwechsel sind die verschiedensten Nähr- und Vitalstoffe die für die chemischen Reaktionen sorgen. Sobald Stoffe fehlen und der Organismus nicht optimal versorgt ist, können hieraus langfristig ernährungsbedingte Stoffwechselstörungen, d.h. Gewichtsprobleme oder Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme, rheumatische Erkrankungen u.ä. entwickeln. | | Süßstoffe | Süßstoffe sind meist synthetisch hergestellte Ersatzstoffe für Zucker, die eine wesentlich stärkere Süßkraft haben. Sie haben sehr wenige oder keine Kalorien. Die Verwendung von Süßstoffen stehen im Verdacht, zu einer verstärkten Kalorienaufnahme zu führen und dadurch Übergewicht zu fördern. Begründet wurde dies zum einen mit der Hypothese der Appetitsteigerung, zum anderen mit der Theorie des kompensatorischen Essverhaltens, wonach der Körper eingesparte Kalorien bei einer Mahlzeit durch verstärkte Kalorienaufnahme bei späteren Mahlzeiten ausgleiche bzw. überkompensiere. Generell empfiehlt es sich, auch Süßstoffe nur in Massen zu sich zu nehmen. Zu den gebräuchlichsten synthetischen Süßstoffen gehören Saccharin, Cyclamat und Aspartam. Natürliche Süßstoffe sind z.B. Thaumatin und Neohesperidin. | | Sport | Sport ist die beste Altersprofilaxe. Wer regelmäßig Sport betreibt und sich viel bewegt, kann damit sehr gut Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Demenz und Alzheimer vorbeugen. Sport ist extrem wichtig für gute Gehirnfunktionen. Sport sorgt für einen gut funktionierenden Stoffwechsel, gute Muskulatur und gute Fettverbrennung. Muskelarbeit und körperliche Aktivität geben positive Signale ans Gehirn. Untersuchungen haben festgestellt, dass Sport eine unersetzliche Altersprofilaxe und eine Glücksrezeptur für Körper, Geist und Seele ist. Ohne körperliche Aktivität ist keine wirkliche Gesundheit möglich. Ebenso ist es wichtig, die auf die passende Ernährung zu achten. Wer viel Sport macht, benötigt auch mehr Wasser. Es ist allerdings nicht wichtig, dass man regelmäßig intensiv Sport betreibt. Denn auch hier ist das richtige Mass wichtig. | | Stress | Stress bezeichnet durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen. Der Urmensch hat auf Stress mit Flucht oder Angriff reagiert. Der heutige Mensch kann sich diesen inneren Bedürfnissen nicht einfach hingeben. Der Körper ist in Alarmbereitschaft und auf Aktivität eingestellt, aber die entsprechende Gegenreaktion des Körpers bleibt aus. Stress bedeutet Anspannung, die immer auch wieder eine Entspannung benötigt. Fehlt diese Balance dauerhaft, also kommt es zu Dauerstress, führt das langfristig zu körperlichen und psychischen Störungen. Daher ist es sehr wichtig, eine Stressbalance zu finden. Stress gehört zum Leben und ist wichtig, um leistungsfähig zu sein. Er kann uns richtig angewendet zu Höchstleistungen bringen. Ein guter Trainer oder Coach nutzt diese Grundlagen, um Sportlern oder Business-Leuten zu helfen, ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen, ohne dabei die Gesundheit zu gefährden. | | Soft Skills - Soziale Kompetenzen | Soziale Kompetenz, häufig auch Soft Skills genannt, bezeichnet den Komplex der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Handeln von einer individuellen auf eine gemeinsame Handlungsorientierung hin auszurichten. Im Wirtschaftsleben gilt diese Art der Kompetenz für das mittlere Management als eine Schlüsselqualifikation und beschreibt in diesem Zusammenhang die Fähigkeit, Teamgeist und Motivation in die Zusammenarbeit mit Kollegen, Kunden, Vorgesetzten oder Mitarbeitern einzubringen und sie für gemeinsame Ziele zu nutzen.
Zu den sozialen Kompetenzen zählen u.a. folgende Kenntnisse und Fähigkeiten: im Umgang mit sich selbst und anderen z.B. Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Wertschätzung, Achtung, Anerkennung, Selbstdisziplin, Toleranz, Respekt, Teamfähigkeit, Kooperation, (Selbst-)Motivation, Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Emotionale Intelligenz, Engagement u.v.m.
Je besser das Potenzial an "Soft Skills" entwickelt ist, um so erfolgreicher gestaltet sich der Umgang mit sich und anderen und um so zufriedener und erfüllter erscheint dem Menschen sein Leben.
Weitere Infos zu sozialen Kompetenzen und wie sie erweitert werden können finden Sie unter http://www.blf-proaktiv.de.
| | Übergewicht | Übergewicht wird zum Teil schon ab 5 kg über dem Normalgewicht gesehen. Ein guter Anhaltspunkt dazu ist der Körpermassindex BMI in Verbindung mit einer Fettmessung (BIA). Hier ist genauer erkennbar, ob bereits ein Übergewicht vorliegt und in welchem Masse. Ein starkes Übergewicht (Adipositas) liegt ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Wer sich in den höheren BMI-Bereichen über 25 befindet mit einem erhöhten Fettanteil, sollte sich mit einer Umstellung der Ernährung und Lebensweise beschäftigen Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein zu hoher Fettanteil die Ursache für viele Entzündungen und damit verbundenen Krankheiten im Körper ist. | | Verdauung | Als Verdauung bezeichnet man den Aufschluss der Nahrung im Verdauungstrakt mit Hilfe von Verdauungsenzymen. Dabei entstehen durch chemische Spaltung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen Verbindungen, die zum Teil in Energie umgewandelt bzw. ansonsten bei der Produktion von neuer Körpersubstanz eingesetzt werden, indem der lebende Organismus sie nach einem chemischen Umbau in die verschiedensten Zellstrukturen einbaut. Beim Menschen findet die Verdauung im Mund, Magen, Zwölffingerdarm, im Dünndarm und im Dickdarm statt. Jeder Bereich hat unterschiedliche Funktionen und Aufgaben zu erfüllen. Eine gute Verdauung ist extrem wichtig für einen gut funktionierenden Organismus und eine gute Verwertung der zugeführten Nährstoffe. Daher ist es sehr wichtig, dass darauf geachtet wird, welche Nahrung wir zu uns führen und dass genug von allen wichtigen Vitalstoffen mitenthalten sind. | | Vitalstoffe | Vitalstoffe sind Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Eiweiße und Fettsäuren und erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache in einem Vitalstoffmangel liegen. | | Vitamin C | Vitamin C ist essentiell für das Immunsystem, da es an den meisten Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Vitamin C gilt als die Wunderwaffe und ist der Feind aller Krankheiten. Es ist wichtig zur Bildung von Bindegewebe und Kollagen, für die Fettverbrennung, ist beteiligt am Aufbau wichtiger Hormone und Neurotransmitter, ist wichtig für die Abwehr von Krankheiten, für die Zellatmung, für die Eisenverwertung, für eine stabile Psyche und gesunde Nerven, Zähne und Zahnfleisch und gilt als Schutz vor dem vorzeitigen Altern. Viel Vitamin C ist enthalten in Paprika, Obst, Zitrusfrüchte, Gemüse, Kartoffeln, Sojabohnen. | | Vitamine | Ohne Vitamine sind viele Nährstoffe nutzlos für den Körper, da sie erst mit Hilfe von Vitaminen erschließbar gemacht werden können. Zu den Vitaminen, die wasserlöslich sind, zählen Vitamin C und die B-Vitamine. Vitamin C ist an circa 15.000 Stoffwechselprozessen beteiligt. Von der Stärkung des Immunsystems, über die Hormonproduktion bis hin zur Fettverbrennung ist dazu Vitamin C unabdingbar.Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören Vitamin A, D, E und K. Sie brauchen Fett, um vom Körper verwertet zu werden. Dadurch können sie sich im Fettgewebe anreichern und sollten daher nur unter medizinischer Absprache separat in höheren Dosierungen zugeführt werden. | | Vegetative Dystonie | Es geht bei vegetativer Dystonie um seelische Störungen, die sich in körperlichen Beschwerden äußern, ohne dass sich ein organischer Befund finden lässt. Der menschliche Körper ist eng verbunden mit Psyche und Seele. Somit kann jede seelische Erschütterung Spuren und Folgen im Körperlichen hinterlassen und umgekehrt. Treten seelische Belastungen, Stress und Hektik auf, greift der gesunde Körper zunächst auf seine Leistungsreserven zurück. Wenn diese verbraucht sind, können leichtere oder schwer fassbare Unregelmäßigkeiten im unwillkürlichen Nervensystem auftreten, die "funktionelle Beschwerden" der Organe auslösen, aber ohne objektivierbaren organischen Befund. Das sog. unwillkürliche Nervensystem regelt beispielsweise den Blutdruck, Puls, die Atemfrequenz und Verdauung. Folgende Symptome können Ausdruck einer Vegetativen Dystonie sein: Nervosität, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühl, klimakterische Beschwerden, Kurzatmigkeit, flache Atmung, Kopfschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur, Herzbeschwerden, kalte Hände, Krämpfe im Magen, Magendrücken, Verstopfung, Leber-Galle-Beschwerden (starke Blähungen), Verlust der sexuellen Lust. Folgende Begriffe wie „Funktionelle Beschwerden“, „Befindlichkeitsstörungen“, „Stress-Syndrom“, „psycho-physischer Erschöpfungszustand“ oder „psychosomatische Beschwerden“ fallen auch in diesen Bereich. | | Wasser | Wasser ist eines der wichtigsten Nährstoffe für den Körper, denn er besteht zu ca. 70 % aus Wasser. Zu ca. 80 % besteht das Gehirn und zu ca. 90 % das Blut aus Wasser. Wasser ist daher unverzichtbar für fast alle Stoffwechselprozesse wie beispielsweise, um die giftigen Abfallprodukte hinauszuschwemmen, unser Blut fließfähig zu halten und unser Gehirn funktionsfähig zu halten. Industriell hergestellte Getränke verändern durch die Zusätze die Körperchemie in den Kontrollzentren des zentralen Nervensystems. Kaffee, Tee, Limonaden, Alkohol, Milch und Säfte ersetzen daher Wasser nicht. Der Körper holt zwar aus allen ihm zur Verfügung gestellten Lebensmitteln das Wasser, hat es jedoch damit erheblich schwerer. Ebenso ist es nicht sichergestellt, dass somit der Körper ausreichend versorgt ist. Trinken Sie daher täglich ca. 2 Liter Wasser bzw. als Faustregel 30 ml je kg Körpergewicht. Am besten trinken Sie Wasser ohne Kohlensäure oder nur mit wenig Kohlensäure, da kohlensäurehaltige Getränke den Organismus zusätzlich belasten. | | Zucker | Nicht immer steht Zucker drauf, wo Zucker drin ist. Zucker hat viele Namen, von denen nur einige leicht zu erkennen sind. Kohlenhydrate sind nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Zuckermolekülen. So werden z. B. auch einige Zuckersorten aus Stärke hergestellt. Es gibt z.B. den Haushaltszucker aus Rohr- oder Rübenzucker, Trauben- und Fruchtzucker, Malzzucker, Milchzucker. Zucker befindet sich nicht nur in Naschwerk, sondern auch in Obst, Gemüse oder Getreideprodukten. Die Zusammensetzung eines Lebensmittels ist entscheidend wie es der Körper den darin enthaltenen Zucker verwertet.
Stärke und Zucker werden im Körper zu Glukose abgebaut, was zu einem schnellen Blutzuckeranstieg führt. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin Insulin, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Fällt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, kommt es zu einer Unterzuckerung. Im Gemüse, Obst und Vollgetreide sind zusätzlich Ballaststoffe enthaltenen, was besser für den Blutzuckerspiegel ist als Kuchen oder Süßes. | | Zuckeraustauschstoffe | Zuckeraustauschstoffe sind verschiedenste natürliche Zuckeralkohole, die kein Insulin gebrauchen, um verstoffwechselt zu werden und so geringen Einfluß auf den Blutzuckerspiegel haben. Daher werden sie gerne für Diabetiker-Nahrung verwendet. Folgende Zuckeraustauschstoffe gibt es: Mannit, Sorbit, Xylit, Lactit, Maltit und Isomalt. Sie werden u.a. aus Obst und Gemüse gewonnen und sind somit gesundheitlich unbedenklich. Sie können aber in größeren Mengen abführend wirken, weil sie nur langsam im Darm verdaut werden.
Wichtiger Hinweis! Obwohl kein Insulin gebraucht wird, empfindet der Körper es als Zucker, der verzehrt wird und erzeugt dennoch Insulin, das dann aber nicht genutzt wird. Die Folge: mehr Hunger. Daher wurde mittlerweile Diabetikern angeraten, lieber wenig normalen Zucker zu verzehren als Ersatzprodukte. | Es wurde(n) 66 Begriff(e) insgesamt gefunden! |
|
|
|
 |
 |